Stephan Berry |
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Freier Wissenschaftsautor • Dr. rer. nat. |
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• Diplomchemiker |
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„Als ich nun dies alles las, tadelte ich die Verfasser nicht so sehr wegen ihrer Lügen, weil ich erkannte, dass das Lügen sogar unter Philosophen eine gängige Praxis war. Ich wunderte mich vielmehr darüber, dass sie glaubten, mit ihren Unwahrheiten unentdeckt bleiben zu können. Da ich aber auch selbst aus Eitelkeit danach strebte, der Nachwelt etwas zu hinterlassen, und nicht als Einziger der dichterischen Freiheit beraubt sein wollte, griff ich zur Lüge, zumal ich ohnehin nichts Wahres zu erzählen hatte, denn ich hatte nichts Nennenswertes erlebt. Meine Lügen sind jedoch edler als die der anderen. Denn wenigstens darin sage ich die Wahrheit, dass ich lüge.“
Lukian von Samosata: Wahre Geschichten (2. Jh. n. Chr.)
„Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?“
Extrabreit: Ihre größten Erfolge (20. Jh. n. Chr.)
Der Werdegang
1986 – 1991 Studium der Chemie an der Technischen Universität Berlin
1988 – 1994 Mitarbeit im Hochschul-Zeitschriftenprojekt con-Fusion
1991 Diplom in Chemie
1991 – 1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Volmer-Institut, Technische Universität Berlin, Sonderforschungsbereich 312
1996 Promotion
1997 – 2002 PostDoc am Lehrstuhl Biochemie der Pflanzen, Ruhr-Universität Bochum, Sonderforschungsbereich 480
2003 Fortbildung „Wissenschaftsjournalismus“, Henri-Nannen-Schule Berlin
Seit 2003 Freier Wissenschaftsautor
2006 – 2007 Freier Mitarbeiter am Fachinformationszentrum Chemie
Die Arbeitsgebiete (Zur Publikationsliste)
Ein langjähriger wissenschaftlicher Arbeitsschwerpunkt waren Photosynthese und biologische Membranprozesse (ATP-Synthese, Respiration, Ionentransport); weitere Stichworte sind physikalische Chemie, Spektroskopie, Biophysik, Biochemie, Zellphysiologie, Mikrobiologie, Indikatorfarbstoffe, kinetische Modellierung, Cyanobakterien.
Neben diesen Schwerpunktthemen gibt es Fachveröffentlichungen zu Grundlagen der Evolutionsbiologie, Ursprung des Lebens / Präbiotische Chemie, Humanevolution und Geschichte. „Was treibt das Leben an?“, ein allgemeinverständliches Sachbuch zu biochemischen und biophysikalischen Themen, ist 2007 erschienen.
„Antike im Labor“, ein weiteres Sachbuch von 2012, schlägt die Brücke zwischen historischen und naturwissenschaftlichen Themen: Es behandelt in allgemein verständlicher Form die verschiedenen naturwissenschaftlichen und medizinischen Methoden, die in der modernen Archäologie unverzichtbar geworden sind.
Das dritte Buch, erschienen 2013, konzentriert sich ganz auf ein historisches Thema – ein Karriereberater für angehende römische Kaiser. Auch das nächste Buch von 2015 widmet sich der römischen Geschichte, wobei es in "Wahre Römer" um die ethnische Vielfalt und das Zusammenleben von Römern und Nichtrömern im Imperium geht.
Neuland schließlich betritt "Caligulas Schwager" von 2018. Nicht nur, weil es sich erstmals um eine Biographie handelt, die einer einzelnen Person gewidmet ist. Sondern Neuland vor allem deshalb, weil dieses Buch - neben echten Sachbuchanteilen - auch fiktionale Passagen enthält, die die antike Wirklichkeit noch anschaulicher machen sollen.
Das Hobby
Ein Hobby präsentieren auf diesen Seiten, wo es sonst so streng wissenschaftlich zugeht – ist das überhaupt zulässig? Nun denn, zumindest gibt es einen Zusammenhang: Bei dem Hobby handelt es sich um Figurenmodellbau im Maßstab 1:72 – es geht dabei um historische Themen, und so greifen hier Hobby und wissenschaftliches Interesse an Geschichte ineinander ... mehr dazu hier.
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